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| Turnierbericht |
| Die Catan WM wird präsentiert von: |
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Ein kurzer Bericht
zur Catan Weltmeisterschaft 2004 während der SPIEL2004 in Essen:
Samstag, 23.10.2004: Wie auch in den letzten beiden Jahren begann am Samstag die Vorrunde der Catan Weltmeisterschaft. Diesmal sollten wieder 48 Teilnehmer aus 24 Ländern an diesem Turnier teilnehmen. Mich freute es sehr, dass fast alle Teilnehmer, die zum Teil ihre Reisekosten ja selbst decken mußten, auch wirklich erschienen. So benötigten wir nur zwei Nachrücker für dieses Turnier, die aus Rumänien und Taiwan stammen sollten. Mit einer fast schon traditionellen leichten Verspätung konnte dann das Turnier schließlich beginnen. Ein Tisch musste allerdings noch länger auf einen Teilnehmer aus Italien warten, dessen Zug über zwei Stunden Verspätung hatte. Als dann alle Teilnehmer die erste Runde
spielten, bot sich dank der von uns verteilten Catan World Championship
2004 - T-Shirts ein imposontes Bild auf der Turnierfläche.
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Ich war sehr erfreut einige
der Teilnehmer bereits zum zweiten Mal, bzw. zum dritten Mal bei der Catan
WM begrüssen zu dürfen. So spielte Michel Hirschfeld (Deutschland)
bereits seine dritte WM. Aber auch Robert Tétrault (Kanada), Samuel
Fuentes (Spanien), Peter Gergely (Ungarn), Colin McKenna (Schottland) und
Robert Hofstätter (Österreich) waren bereits zum zweiten Mal
bei der Catan - WM dabei.
Die gesamte WM spielte sich in einer äußerst freundlichen Atmosshäre ab und die Teilnehmer genossen sichtlich diese Chance gegen Teilnehmer aus so vielen verschiedenen Ländern spielen zu dürfen. Symbolischen Ausdruck fand die Stimmung während des Turniers in der Geste des japanischen Teilnehmers Katsumi Takahashi, der allen Vorrundengegnern einen Fächer als Geschenk überreichte. Am Ende des ersten Tages gab es Ergebnisse, die überraschten, aber auch Ergebnisse mit denen man gerechnet hatte. |
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So war das Erreichen des Halbfinals
für Michel Hirschfeld (Deutschland) und Robert Tétrault (Kanada)
nach den starken Auftritten im letzten Jahr zu erwarten. Ebenfalls zu erwarten,
war das Weiterkommen beider japanischen und englischen Teilnehmer, da aus
diesen Ländern immer sehr starke Spieler zu den Catan - Weltmeisterschaften
anreisen. Dies findet auch in der Nationenwertung seinen Ausdruck, in der
Japan Platz 1 und England Platz 3 hinter Ungarn, das auf Platz 2 landete,
belegt.
Erfreuliche Fortschritte und starke Spieler gab es auch aus Frankreich, Tschechien und Ungarn (mit Tschechien hatte ich persönlich gerechnet - Frankreich und Ungarn haben mich doch etwas überrascht). Auch gab es eine ganze Gruppe von vier Spielern aus Skandinavien (ein Däne, eine Schwede, ein Isländer und ein Norweger). Etwas unauffälliger und für mich nahezu unbemerkt qualifizierten sich auch Colin McKenna aus Schottland und Francesco Ferrari aus Italien für das Halbfinale. |
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Der Tag endete mit der Bekanntgabe der Rangliste der besten Spieler. Insgesamt war dieses Turnier qualitativ sehr hochwertig, wohl das beste Catan WM Turnier bislang. Dies wurde vor allem durch den 47. und 48. Platz der beiden Nachrückerinnen deutlich, die gegen die Spieler, die eine nationale Qualifikation bestreiten mußten, keinerlei Chancen hatten. Sonntag, 24.10.04: Die Halbfinals wurden am Sonntagmorgen bestritten und es entwickelten sich viele spannende Spiele. Die von mir favorisierten Spieler konnten sich nicht durchsetzten, der Titelverteidiger Michel Hirschfeld (Deutschland) wurde 14., er verlor gegen Colin McKenna aus Schottland. Julien Gapihan (Frankreich) verlor gegen Katsumi Takahashi (Japan) und wurde 13. Jan Buchta (Tschechien) verlor gegen Francesco Ferrari (Italien) und belegt Platz und Einar August Baldvinsson (Island) schließlich scheiterte äußerst knapp an Claus Sorensen (Dänemark) und landete auf Platz 5. Erwähnenswert ist auch die Platzierung von Robert Tétrault, der das Kunststück fertig brachte zwei Jahre hintereinander auf Rang 6 zu landen. |
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Das Finale wurde schließlich auf einer Sonderanfertigung von Mayfair Games gespielt, die es den Zuschauern ermöglichte, dem Geschehen besser zu folgen. Gleichzeitig hielt der Teilnehmer Greg Bush (U.S.A. - Platz 20) das Geschehen an einem weiteren Spielfeld nach, sodass viele Zuschauer den Spielverlauf verfolgen konnten. Es sollte knapp werden - sehr knapp, das
knappste Finale, dass wir bislang bei einer WM hatten - und ich denke auch
das spricht für die Qualität der Spieler. Zu Beginn war noch
nicht klar, wer gut starten würde. Lediglich bei Colin McKenna (Schottland)
zeigte sich bald, dass dieses Finale nicht sein Spiel war und er landete
schließlich auf Rang 4.
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| Erfreulich finde ich, dass nicht unbedingt
der beste Taktiker dieses Spiel gewinnt, denn dann hätte entweder
Katsumi Takahashi oder Claus Sorensen Weltmeister werden müssen. Aus
meiner Sicht hat diesmal der eindeutig beste Händler dieses Spiel
gewonnen, der es geschickt verstanden hat zu seinem Vorteil zu tauschen
und die beiden führenden Spieler zu isolieren - es sei denn diese
Spieler tauschten mit ihm.
Einen Herzlichen Glückwunsch nach
Italien an den
Vizeweltmeister:
Dritter:
Vierter:
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