Am Freitag, den 23.10.98 fand die Endrunde
der besten 64 Siedler Deutschlands
statt. Um 12.00 Uhr hatten sich
62 der 64 Teilnehmer am Austragungsort (das Foyer des Saals Ruhr der Messe
Essen) eingefunden, so daß zwei Nachrücker noch am Turnier teilnehmen
konnten,dies waren Peter Böttcher und Gordon Bosak, was bemerkenswert
ist, da Gordon Bosak den Einzug ins Finale schaffte, indem er in dieses
wiederum nachrückte.
Nach einer kurzen Ansprache von Fritz Gruber
vom Kosmos Verlag und von Peter Janshoff ging es endlich los. Die meisten
Teilnehmer waren schon etwas nervös und jeder wollte das Finale erreichen.
Dennoch war die Atmosphäre sehr entspannt und freundlich, es gab demnach
auch keine größeren Regelstreitigkeiten auf. Auch ist
sehr erfreulich, daß alle Teilnehmer
bis zum dritten Spiel dabei blieben, obwohl für
einige nach der zweiten Runde schon klar
sein mußte, daß sie keine Chance mehr
hatten, sich für das Finale zu qualifizieren.Es
ging also allen Beteiligten hauptsächlich
um das Spielen und nicht so sehr ums Gewinnen.
Es wurden zwei Runden des Basisspiels und
eine Runde mit dem Seefahrer-Szenario mit allen Teilnehmern gespielt
und die 8 Punktbesten qualifizierten sich schließlich für das
Finale am Samstag. Christoph Bräuer hatte sich zwar qualifiziert,
war aber am Samstag leider verhindert, somit rückte Gordon Bosak ins
Finale nach. Somit hatten sich schließlich alle Spieler, die in den
drei Spielen 28 von 32 möglichen Punkten erreichten für das Finale
qualifiziert.
Besonders gefreut hat uns, daß mit
Andrea Lehmann auch eine Frau den Sprung ins Finale geschafft hat (und
später sogar den 2. Platz belegen sollte), obwohl nur 12 der 64 Teilnehmer
Frauen waren.
(Michael Bartusch und Andre´
Kilian)
Das Finale am 24.10.98
Am Samstag, den 24.10.98, fand schließlich
das Finale mit 8 TeilnehmerInnen statt. Die TeilnehmerInnen waren
schon merklich nervöser als noch am Vortag, was sich in schweissnassen
Händen und Appetitlosigkeit vor dem Spiel äußerte. Auch
wurde im Finale schon wesentlich härter gehandelt als am Freitag.
Dennoch liefen auch die beiden Finalspiele sehr freundlich und fair ab,
z.B. wurde es einem Spieler von den anderen Spielern erlaubt, eine
vergessene Aktion in der nächsten Runde nachzuholen, was keineswegs
selbstverständlich ist (gilt insbesondere für ein Finale der
deutschen Meisterschaften).
Das Finale bestand aus je einer Runde Städte
& Ritter mit je vier Spielern und war nach knapp zwei Stunden Spielzeit
beendet. Somit standen die Sieger fest.
(Michael Bartusch und Andre´
Kilian) |
Andrés Meinung
Das Turnier hat mir sehr gut gefallen.
Vor allem fiel mir der hohe Grad an Fairness und die Gelassenheit der Teilnehmer
auf. Niemand war verbissen nur auf den Sieg aus. Der Spaß am Spiel
stand ganz klar im Vordergrund. Selbst in der Finalrunde wurden kleine
Fehler verziehen. Selbst Regelunklarheiten wurden meistens an den Tischen
selbst geklärt, so daß wir nur selten schlichtend eingreifen
mußten. Am Freitag abend hatten wir dann die Gelegenheit, die Teilnehmer
in lockerer Atmosphäre kennen zu lernen. Leider konnten wir nicht
alle Teilnehmer kennenlernen. Ich erwarte jedoch viele der Teilnehmer nächstes
Jahr wieder zu sehen.
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Michaels Meinung
Es war ein schönes Turnier, was wir
(als Schiedsrichter) in hohem Maße den TeilnehmerInnen zu verdanken
haben. Die Atmosphäre war die ganzen drei Tagen sehr gelassen und
freundlich, etliche der TeilnehmerInnen hat man in diesen Tagen näher
kennengelernt und ich freue mich schon darauf einige von ihnen im nächsten
Jahr auf der Spiel ’99 in der Endrunde zur 2.Deutschen Meisterschaft wiederzusehen.
Besonders beeindruckend empfand ich die
Fairneß der TeilnehmerInnen untereinander. So wurde bei Aktionen,
die vergessen wurden, fast grundsätzlich erlaubt, diese nachzuholen.
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