Die Regeln
Deutschen Mannschaftsmeisterschaft
im Brettspiel 2001
19. Mai 2001 
(Stand: 01.05.2001)

 
Viertes Update 01.05.2001, diese Seite
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Drittes Update Regeln 22.04.2001
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Zweites Update Regeln 17.04.2001
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Erstes Update Regeln 18.03.2001
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Regeln 26.02.2001
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"Die Zwei" auf der Suche! Hier bei Alea in Aktion.
Mittig: Jo Weigand, in den Vordergrund gespielt: Peter Janshoff

(Letzter Update in kursiver Schrift)

Grundsätzliches
Die Startreihenfolge richtet sich immer nach dem Turnierplan und nicht nach den in den Spielregeln beschriebenen Auslosungsverfahren. Das Amt des Bankhalters, Schriftführers etc. übernimmt immer der Startspieler.

Jeder Spieler hat das Recht, die Anzahl des vorhandenen Spielmaterials zu zählen und die Vollständigkeit durch erneutes Zählen nach dem Spiel zu kontrollieren.

Die Veranstalter behalten sich vor, eventuell Original-Material durch andere Materialien zu ersetzen (statt Chips z.B. Spielgeld oder Punktnotation auf separatem Papier). Genaueres hierzu wird erst unmittelbar vor jedem Spiel bekanntgegeben.

Den Veranstaltern ist es freigestellt - auch während einer Partie - Zeitbeschränkungen pro Zug (z.B. mit Hilfe einer Sanduhr) einzuführen. Diese Regelung sollte sehr behutsam eingesetzt werden, z.B. wenn eine überlange Turnierdauer absehbar ist, oder wenn einzelne Tische deutlich länger als die große Mehrzahl der anderen Tische benötigen.

Die Punktwertung pro Tisch ist 5-3-2-1. Bei geteilten Plätzen werden die Punkte für die belegten Plätze gleichmäßig auf die Gleichrangigen verteilt (z. B. 2,5 Punkte bei geteiltem 2. und 3. Platz). Die punktstärkste Mannschaft gewinnt das Turnier.

Bei Punktgleichstand entscheiden die wenigsten ersten Plätze, herrscht auch dann noch Gleichstand entscheiden die wenigsten vierten Plätze. (Dadurch wird die “geschlossenere” Mannschaftsleistung hervorgehoben.)

Die Spiele werden in der Reihenfolge der nachstehenden Regelergänzungen gespielt.


Meridian
Bis auf folgende Änderungen/Ergänzungen/Erläuterungen gelten die Piatnik-Regeln.

Änderung zur "Vorbereitung" (letzter Punkt): 
Für jeden Spieler mischt der linke Nachbar die Karten und deckt ihm die zwei obersten auf. Sollten beides Zahlengruppen sein, hat der Spieler das Recht, die Karten nochmals mischen zu lassen und zwar solange bis in der Startauslage höchstens eine Zahlengruppe vorkommt.
 

San Marco
Bis auf folgende Änderungen/Ergänzungen/Erläuterungen gelten die Ravensburger-Regeln.

Änderung der "Verteilung der Karten":
In den gezogenen 5 Aktionskarten darf maximal eine Dogenkarte enthalten sein. Sind 6 Aktionskarten zu ziehen (in einer Durchgangsabschlussrunde mit 3 Spielern) so dürfen diese 2 Dogenkarten enthalten. 
Verfahren: Die überzähligen Dogenkarten sind zur Seite zu legen und entsprechend viele Aktionskarten nachzuziehen. Sollte(n) dies wieder Dogenkarten sein, wird so oft nachgezogen, bis die Beschränkung erfüllt ist. Die zur Seite gelegten Dogenkarten werden anschließend wieder in den Aktionskartenstapel eingemischt.

Ergänzung zur "Festlegung des Startspielers":
Der Startspieler wandert immer im Uhrzeigersinn zum nächsten in dieser Runde beteiligten Spieler weiter. Ist ein Spieler wegen der Erreichung oder der Überschreitung der 10 Limitpunkte an der aktuellen Runde nicht beteiligt, wird er einfach mit dem Startspieler-Amt übergangen.

Ergänzung zum "Losverfahren":
Der Startspieler legt seinen Prestigestein auf das Feld des Ersten Verteilers. Sein linker Nachbar nimmt die restlichen benötigten Steine und mischt sie in einem Säckchen (aus "Medina") aus dem sie dann der Startspieler zieht.

Erläuterung zu den "Aktionskarten":
Nur die "Dogenkarte" muss ausgeführt werden, alle anderen können ausgeführt werden, d.h. man kann auch auf die Aktion verzichten!

Erläuterung zur "Dogenkarte": 
Zur Zahlung von Wegezoll darf "Kredit" aufgenommen werden, selbst dann, wenn nach der unmittelbar folgenden Wertung der "Kredit" noch nicht abgetragen ist.

Änderung der "Verbannung"
Statt eines Würfelwurfes werden aus dem benannten Gebiet von jedem gegnerischen Spieler ein Adliger entfernt. Zusätzlich darf der Spieler (muss aber nicht) einen beliebigen eigenen Adligen (irgendwo) vom Brett nehmen und dafür zwei weitere Adlige aus dem Verbannungsgebiet zu entfernen. Diese Änderung gilt nicht nur für die Verbannungskarte, sondern auch für eine Verbannung, die am Ende eines Durchgangs erfolgt. (Maximal können also 3 Adlige von Spieler A, je einer von B und C und ein eigener oder 2 Adlige von A und B und je ein eigener und einer von Spieler C entfernt werden.) 

Erläuterung zur "Verbannung":
Eine Verbannung erfolgt am jedes Durchgangs, also auch dann, wenn alle Spieler mehr als 10 Limitpunkte haben. Nur ein Gleichstand bei den 'wenigsten Limitpunkten' verhindert diese.

Erläuterung zur "Schlusswertung":
Besteht Gleichstand, gewinnt von diesen Spielern derjenige, der mehr Adlige in San Marco (8/6) besitzt, also nicht der mit den meisten Adligen auf dem Brett!.
 

Medina
Bis auf folgende Änderungen/Ergänzungen/Erläuterungen gelten die 'Hans im Glück'-Regeln.

Änderung/Ergänzung zu "Gebäude":
Kann ein Gebäude wegen Platzmangels nicht mehr an die bestehenden Paläste angebaut werden, so wird mit diesem Gebäude der Grundstein für einen weiteren Palast derselben Farbe gelegt. (Grundsatz: Pro Farbe darf es höchstens einen noch erweiterbaren Palast geben!)

Ergänzung zu "Spielfiguren": 
a) Kann an beiden Enden keine Spielfigur mehr angesetzt werden, so entsteht eine weitere Marktgasse, indem die neue Spielfigur auf ein beliebiges freies Feld gesetzt wird, das nicht an die vorhandene(n) Marktgasse(n) angrenzt (diagonales Angrenzen ist hierbei erlaubt).
b) "Angrenzen" von neu plazierten Figuren heißt horizontal oder vertikal benachbart, eine diagonale Nachbarschaft zählt also nicht als "angrenzen". Das Bilden von (mit Loch mindestens neun-Felder großen) "Ringen", in denen nur die letzte Spielfigur fehlt, ist also erlaubt.

Erläuterung zu "Turmtafeln": 
Für die Übernahme von Turm-Tafeln ist der Neuanschluss eines Palastes an die Mauer entscheidend. Durch Weiterbau einer Mauer, die schon an den Palast angeschlossen war, kann eine Turmtafel nicht (zurück)erobert werden.

Erläuterung zur "Endphase":
Wenn in einer Farbe noch nicht alle vier Spieler einen Palast haben, aber trotzdem in dieser Farbe kein Gebäude mehr gesetzt werden kann, weil es keinen zulässigen Bauplatz mehr gibt, dann sind alle Gebäude dieser Farbe, die sich noch hinter den Sichtschirmen befinden,  abzugeben, sobald ein Spieler diese Tatsache bemerkt und bekannt gibt.
 

Fabrik der Träume
Bis auf folgende Änderungen/Ergänzungen/ gelten die Hasbro Regeln

Änderung zum "Versteigerungsablauf":
Um zu verhindern, dass mehr Verträge geboten werden, als ein Spieler hat, muss das aktuelle Gebot vor dem Sichtschirm ausgelegt werden.

Erläuterung zur "Versteigerung":
Sollte es vorkommen, dass auf Gebäude-Feldern niemand ein Gebot abgibt, so werden diese verdeckt in die Schachtel zurückgelegt. Die Kamera-Spielfigur wandert in diesem Fall nicht weiter. 
(Normalerweise bietet der Startspieler wenigstens null Verträge (nach Regel erlaubt) und erhält, wenn alle übrigen Spieler passen, die Produktions-Chips. Er kann sie dann immer noch in die Schachtel zurücklegen.)

Erläuterung zu "Party-Feldern":
Zur Anzahl der roten Schauspieler- und Stargast-Chips zählen immer nur der oberste Chip. Im Lauf des Spieles verdeckte Chips gelten nicht mehr.
 

DM-Brett Index RegVor 2001
DM 2001
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Jean-Vogel-Str. 17
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