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Die Spiele der DM
2003
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Finale
26. April 2003 - Herne, Kulturzentrum |
Bohn-Hansa
Amigo
von Michael Schacht |
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| Bohn Hansa, die: (von althochdeutsch „hansa“:
„Kriegerschar, Gefolge); Bezeichnung für den Zusammenschluss deutscher
Bohnenhändler und Städte zur gemeinsamen Interessenvertretung
und zum gegenseitigen Schutz entlang der Haupthandelswege (vgl. auch „Bohnenstraße“).
Die drei bis fünf Spieler übernehmen
die Rolle von Bohnenhändlern während der Blütezeit der Bohn
Hansa. Mit Hilfe von speziellen Karten reisen sie von Stadt zu Stadt, um
dort lukrative Aufträge zu erfüllen und den entsprechenden Profit
einzustreichen. Da aber meist genau die Bohnensorte in der eigenen Kutsche
fehlt, die man am dringendsten benötigt, nutzt der ambitionierte Bohnhanseat
jede Chance, günstig wertvolle Bohnen zu erwerben. |
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| Bild - Mit
freundlicher Genehmigung der Spielbos/ Kmw |
In den Städten ist der Bohnenpreis
abhängig von Angebot und Nachfrage. Je weniger Bohnen vorhanden sind,
desto mehr Bohnentaler müssen für ein erfolgreiches Geschäft
angelegt werden.
Zum Glück ist auch der Handel mit
den Mitspielern erlaubt. Wer einen Geschäftspartner zu Verhandlungen
in eine Stadt einlädt, kann mit Geschick, Überzeugungskraft und
Mut zum Risiko so manches Schnäppchen machen. Oder er erhält
mitunter selbst ein Angebot, das er nicht ablehnen kann.
Zudem ist es ratsam, die Ware schnell in
bares Geld umzuwandeln, denn nicht alle neuen Aufträge erhalten die
Spieler kostenlos. Auch für manche Reisen fallen immense Zollgebühren
an.
Nur wer seine Kutsche immer gut gefüllt
hat und die meisten Aufträge erledigt, wird am Ende die meisten Bohnentaler
erwirtschaften und das Spiel gewinnen. |
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Bilder - Mit freundlicher Genehmigung
der Spielbos/ Kmw |
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Löwenherz
(Kosmos) |
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| Bild - Mit
freundlicher Genehmigung der Spielbos/ Kmw |
| König Löwenherz weilt in einem
Land fernab seines eigenen Inselreiches. Die Fürsten seines führungslosen
Imperiums nützen die Anarchie, um Grenzen neu zu ziehen und ihre Fürstentümer
auf Kosten anderer zu vergrößern. Natürlich wecken Gebiete,
in denen blühende Städte liegen und reiche Goldschätze locken,
die größten Begehr-lichkeiten. Der Kampf ist hart, aber immerhin
wird meist ritterlich und mit offenem Visier gefochten.
Mit der Neubearbeitung von „Löwenherz“
– 1997 erstmals erschienen – präsentiert Klaus Teuber nun jenen Titel
aus der Schatzkiste seines umfangreichen Werkes der von vielen Spielekennern
– neben den Siedler von Catan – als Teubers bislang ge-lungenstes Spiel
angesehen wird. Also ein Spiel, bei dem es eigentlich auch nichts zu verbessern
geben dürfte. Klaus Teuber sah das anders. Ihm war daran gelegen,
das Löwenherz-Regelwerk zu vereinfachen, den Zugang zum Kern des Spieles
noch di-rekter zu gestalten, das Spielgeschehen insgesamt zu beschleunigen
und damit auch die Spieldauer zu verkürzen. Und dies natürlich
so, daß der große Spielreiz dieses ritterlichen Taktik-Thrillers
vollständig erhalten bleibt.
Der Bau von drei oder vier eigenen Burgen
(je nach Anzahl der Spieler) auf jeweils einem der 144 Planquadrate bilden
für zwei bis vier Fürsten den Grundstein in einem spannenden
Kampf um die Vorrangstellung im Reiche des legendären Königs
Lö-wenherz. Schon seit vielen Jahren weilt König Löwenherz
weitab in der Fremde. Es ist daher eine anarchische Zeit, in der die Fürsten
des Reiches danach trachten, rund um ihre Burgen möglichst große
Herrschaftsgebiete abzustecken, diese mit Hilfe von tapferen Recken zu
verteidigen und, wenn möglich, durch überlegene eigene Ritter-scharen
auf Kosten anderer zu erweitern.
Treibende Kraft des Spieles sind sogenannte
„Machtkarten“. Mit ihrer Hilfe können Grenzen gezogen und Ritter für
die eigene Sache gewonnen werden. Doch nicht immer ist es möglich,
die Macht, die man in Form von Karten auf der Hand hält, auch auszuspielen.
Oft fehlt das Geld bzw. das Gold dazu. Dann ist es angeraten, Macht(karten)
abzugeben und dafür Gold zu kassieren. Agieren oder kassieren? Wer
diese Fragen für sich taktisch am klügsten entscheidet, der wird
am Ende als Sieger aus dem Wettstreit der Fürsten hervorgehen.
Wertvolle Siegpunkte erhält immer
derjenige, dem es gelingt, um seine Burgen her-um möglichst große
Fürstentümer zu bilden, in deren Grenzen sich ertragreiche Mi-nen,
reiche Dörfer oder gar die edle Königsstadt befinden.
Der Autor Klaus Teuber hat auch für
„Löwenherz“ auf seiner Homepage www.klausteuber.de eine interaktive
Spiel-Einführung entwickelt, durch die man sich auf überaus bequeme
Art Regel mit der Regel vertraut machen kann. |
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Moderne Zeiten
(Jumbo) |
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| ist ein Spiel, das von den blühenden
20iger Jahre des 20. Jahrhunderts in Amerika handelt. Die Wirtschaft boomt
und weltweit beginnt ein Wettrüsten der Industriegiganten. Es ist
die Zeit der Industrialisierung und der großen Spekulationsgeschäfte
an der Börse. Die Spieler schlüpfen in die Rollen erfolgreicher
Geschäftsmänner und engagierter Geschäftsfrauen die in verschiedene
zukunftsträchtige Branchen investieren. Das Ziel des Spiels liegt
in der riskanten Aufgabe, die Aktienmehrheit |
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| Bild - Mit
freundlicher Genehmigung der Spielbos / Kmw |
| in diesen innovativen Branchen auf weltweiter
Basis zu erlangen. Sei es die Herrschaft ber die Industrie der Schiff-
und Luftfahrt, den Hoch- und Tiefbau, oder das Automobil-und Telekommunikationsgeschäft.
Doch Vorsicht ist geboten! Wer entweder zu gierig nach Erfolg wird oder
zu riskant handelt, löst blitzschnell einen Börsen-Crash mit
vernichtenden Folgen aus. |
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| Auswahlliste SjD 2003 |
Paris - Paris
Abacus
von Michael Schacht |
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| IDie Sehenswürdigkeiten von Paris
ziehen Touristen aus aller Welt magisch an. Natürlich wollen sie den
Lieben zu Hause einige Andenken mitbringen. Die Spieler verteilen ihre
Läden möglichst günstig in der Stadt, um kräftig von
den Touristen zu profitieren.
Paris Paris wird auf einem Stadtplan von
Paris gespielt. Darauf sind die Strecken von Bussen eingezeichnet, welche
die Touristen zu den berühmten Sehenswürdigkeiten bringen. Entlang
dieser Strecken eröffnen die Spieler ihre Geschäfte.
In jeder Runde steigen die Touristen an
einer Haltestelle aus, um im nächstgelegenen Geschäft einzukaufen.
Dafür erhält der Besitzer Siegpunkte. |
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| Bild - Mit
freundlicher Genehmigung der Spielbos/ Kmw |
| Die Entscheidung der Spieler, wo sie ihre
Geschäfte eröffnen, hat Einfluss darauf, an welcher Station dann
die Touristen aussteigen.
Besonders begehrt sind aber die großen
Touren, bei denen der Bus eine komplette Strecke abfährt und an jeder
Kreuzung hält. Dann lohnen sich dort Geschäfte ganz besonders.
Aber leider machen einem dabei die Mitspieler oft einen Strich durch die
Rechnung, denn bald setzt ein echter Verdrängungs-Wettbewerb ein.
Die Spieler brauchen zwar etwas Glück,
aber genauso wichtig ist es, zum richtigen Zeitpunkt die besten Geschäfts-Entscheidungen
zu treffen. |
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| Bild - Mit
freundlicher Genehmigung der Spielbos/ Kmw |
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