2008
10. Mai, Kulturzentrum - Herne
Willi-Pohlmann-Platz 1 / Berliner Platz

Die Regeln
(Version 1.2 - Stand 09.05.08)
Diese Seite Regeln 09.05.2008
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Letztes Update in
fetter Schrift

Grundsätzliches
Die Startreihenfolge richtet sich immer nach dem Turnierplan und nicht nach den in den Spielregeln beschriebenen Auslosungsverfahren. Das Amt des Bankhalters, Schriftführers etc. übernimmt immer der Startspieler. Er hat dabei alle Aktionen deutlich sichtbar und für alle Mitspieler nachvollziehbar auszuführen.
Jeder Spieler hat das Recht, die Anzahl des vorhandenen Spielmaterials zu zählen und die Vollständigkeit durch erneutes Zählen nach dem Spiel zu kontrollieren.
Die Veranstalter behalten sich vor, eventuell Original-Material durch andere Materialien zu ersetzen (statt Chips z. B. Spielgeld oder Punktnotation auf separatem Papier). Genaueres hierzu wird erst unmittelbar vor jedem Spiel bekanntgegeben.
Den Veranstaltern ist es freigestellt – auch während einer Partie – Zeitbeschränkungen pro Zug (z. B. mit Hilfe einer Sanduhr) einzuführen. Diese Regelung sollte sehr behutsam eingesetzt werden, z. B. wenn eine überlange Turnierdauer absehbar ist oder wenn einzelne Tische deutlich länger als die große Mehrzahl der anderen Tische benötigen.
Die Punktwertung pro Tisch ist 5-3-2-1. Bei geteilten Plätzen werden die Punkte für die belegten Plätze gleichmäßig auf die Gleichrangigen verteilt (z. B. 2,5 Punkte bei geteiltem 2. und 3. Platz). Tiebreaker-Regeln gelten immer für alle Plätze, nicht nur für den ersten Platz. Die punktstärkste Mannschaft gewinnt das Turnier.
Bei Punktegleichstand entscheiden die wenigsten ersten Plätze, herrscht auch dann noch Gleichstand, entscheiden die wenigsten vierten Plätze (dadurch wird die „geschlossenere” Mannschaftsleistung hervorgehoben). Sollte nun noch Gleichstand herrschen, entscheiden die meisten zweiten Plätze. Als letztes Entscheidungskriterium wird dann noch der beste Einzelspieler herangezogen.

Die Spiele werden in der Reihenfolge der nachstehenden Regelergänzungen gespielt.

Für die Trainingsmöglichkeiten zu einigen der Spiele in der "Brettspielwelt" gelten die Regelungen dort. Wir haben uns jedoch bemüht, die Unterschiede so gering wie möglich zu halten.


Metropolys
Bis auf folgende Erläuterungen / Änderungen gelten die Original- Expertenregeln von Ystari/Huch & Friends

Änderung der "Vorbereitung":
Bevor die Umgebungs- und Stadtviertelkarten verteilt werden, werden die „Schickes Stadtviertel“-, „U-Bahn“- und „Archäologische Stätte“-Plättchen wie folgt verteilt:
1) Der Startspieler nimmt sich 5 Plättchen in einer beliebigen 
    2-2-1-Verteilung und belegt damit 5 Stadtviertel im nördlichen Stadtteil 
    (oben auf der Willkommen-Abbildung).
2) Der zweite Spieler nimmt sich 5 Plättchen in einer beliebigen 
    2-2-1-Verteilung und belegt damit 5 Stadtviertel im östlichen Stadtteil
3) Der dritte Spieler nimmt sich 5 Plättchen in einer beliebigen
    2-2-1-Verteilung und belegt damit 5 Stadtviertel im südlichen Stadtteil
4) Der vierte Spieler nimmt sich 5 Plättchen in einer beliebigen 
    2-2-1-Verteilung und belegt damit 5 Stadtviertel im westlichen Stadtteil
5) Der Spieler nimmt sich eines der restlichen Plättchen und belegt damit 
    ein Stadtviertel in der Stadtmitte.
6) Der zweite, dritte und vierte Spieler nehmen sich je zwei der restlichen 
    Plättchen und belegen damit nacheinander zwei Stadtviertel in der 
    Stadtmitte.
7) Der Startspieler darf sein erstes Gebäude nicht in das nördliche 
    Stadtviertel setzen.
8) Die Spieler haben ihre noch nicht verwendeten Gebäude so 
    aufzustellen, dass jeder ihre Werte erkennen kann.

Erläuterung zum Begriff „benachbart“:
Felder, die nur über eine Straßenkreuzung miteinander verbunden sind, also nur einen Punkt gemeinsam haben, „diagonal zu einander liegen“, gelten nicht als benachbart.

Erläuterung zur Umgebungskarte „Seen“:
Die drei Gebäude müssen nicht auf aneinander angrenzenden Feldern stehen.
[Nach einigen Spielen auf Grund einiger Einwände, muss ich Euch recht geben, für die Forderung "zusammenhängend" sind dann 5 Punkte doch zu wenig.
Ich habe die Erläuterung aufgrund der Formulierung "... jede Gruppe, die er rund um einen See errichtet hat." verfasst. (Bei Statuen ist das ja automatisch erfüllt.) Denn bei den Stadtteilen heißt es "... in dem er mindestens drei Gebäude errichtet hat." Warum hat man dann nicht auch bei den Seen die Formulierung "...mindestens drei Gebäude, die er rund um einen See errichtet hat." gewählt? Das legt doch den Schluss nahe, dass "Gruppe" eine zusätzliche Forderung ist und diese kann eigentlich nur zusammenhängend meinen.]
 

Änderung/Erläuterung zur Prestigepunktverteilung „höchste Gebäude“:
(Gleichwertige, jedoch verständlichere Auswertung)
In jedem der 5 Stadtteile erhält jeweils derjenige Spieler das Plättchen „Höchstes Gebäude“, der in diesem Stadtteil die meisten großen Gebäude (10 bis 13) errichtet hat. Bei gleicher Anzahl zählt die Anzahl der mittleren Gebäude (6 bis 9). Ist auch diese Anzahl gleich, zählt die Anzahl der kleinen Gebäude (1 bis 5). Besteht auch hier noch Gleichstand, erhalten alle daran beteiligten Spieler die 5 Punkte für diesen Stadtteil.
 


Horus
Bis auf folgende Änderungen/Erläuterungen gelten die Originalregeln von
Amigo / Mayfair

Erläuterung zu den „Legeregeln für Gebietsplättchen“: 
1) Gebietsplättchen gleich welcher Art müssen immer so gelegt   werden, 
    dass an beide Plättchen mit den Nilbarken noch je ein Flussplättchen 
    angelegt werden kann. (Weiter entfernte Blockaden müssen nicht 
    berücksichtigt werden. Ein „großräumiges“ Blockieren ist also erlaubt.)
2) Es ist erlaubt Flussplättchen, die durch die Nilkarte oder durch die 
    Horuskarte mit dem Gebietsfragezeichen gelegt werden, so zu legen, 
    dass eine Anordnung der Flussplättchen „Fluss - Nilbarke – Fluss“ 
    entsteht, solange der Platz ausreicht an die Nilbarke noch ein weiteres 
    Flussplättchen anzulegen.
3) Sonderfall: Sollte nach dem Ersetzen einer Nilbarke in der ersten 
    Aktion, diese wegen einer Blockade nicht mehr regelgerecht gelegt 
    werden können, so wird sie entsprechend den Legeregeln für 
    Fluss-/Nekropolenplättchen platziert. Ist auch das nicht möglich, so 
    entsteht an der Außengrenze des Gesamtgebietes ein neuer Fluss. 

4) Sonderfall „Horustempel“ lässt sich nicht legen“: Muss ein 
    Spieler den Horustempel ablegen, so zieht er ein weiteres 
    Plättchen und setzt den Zug ganz normal fort.

Erläuterung zur „Horuskarte mit Gebietsfragezeichen“: 
1) Wird mit der 2. Aktion die Horuskarte mit dem Gebietsfragezeichen 
    gespielt und in der 3. Aktion dann ein Flussplättchen gelegt, so gelten 
    dafür die Regeln des Abschnitts „Den Fluss verlängern“. Ein weiteres 
    Fluss-/Nekropolenplättchen wie beim Ziehen eines Flussplättchens aus 
    dem Beutel, kommt hier nicht ins Spiel..
2) Wird in der 1. Aktion ein Flussplättchen gezogen und in der 2. Aktion 
    die Horuskarte mit dem Gebietsfragezeichen gespielt, so werden in 
    diesem Zug insgesamt drei Plättchen gelegt.

Erläuterung zur „Nilkarte“:
1) Wird mit der 2. Aktion die Nilkarte gespielt, so dürfen zwei Fluss- / 
    Nekropolenplättchen gelegt werden, es muss aber ein Königreich-
    Stein versetzt werden, wenn dieses möglich ist. D.h. auf das Legen 
    von einem oder beiden Fluss- / Nekropolenplättchen kann verzichtet 
    werden, nicht jedoch auf das Versetzen eines Königreich-Steins. 
2) Wie er die zwei Fluss- / Nekropolenplättchen einsetzt, ist dem 
    Spieler freigestellt. Auch eines als Fluss das andere als 
    Nekropole ist erlaubt.
3) Wird in der 1. Aktion ein Flussplättchen gezogen und in der 2. Aktion 
    die Nilkarte gespielt, so werden in diesem Zug insgesamt vier Plättchen 
    gelegt.

Erläuterung zum „Verlängern des Flusses“: 
Wird mit der 1. Aktion ein Fluss-Plättchen gelegt, so gehört das anschließende Legen des Fluss-/Nekropolenplättchens noch zur 1. Aktion. Die 2. – 5. Aktionen  finden anschließend ganz normal statt.

Erläuterung zur „Inselbildung“:
Um eine Insel zu bilden, genügt es, wenn sich die beiden die Insel umschließenden Nil-Arme diagonal berühren.


Toledo
Bis auf folgende Änderungen/Erläuterungen gelten die Originalregeln von
Kosmos.

Erläuterung zu den "Geldkarten":
1) Sollte der Nachziehstapel leer sein und auch der Ablagestapels
    keine oder nur eine Geldkarte enthalten, so dass auch nach der 
    Übernahme des Ablagestapels weniger als zwei Karten im 
    Nachziehstapel vorhanden sind, so darf die Aktion „Geldkarten 
    nehmen“ nicht gewählt werden, sondern es ist eine der anderen 
    drei Aktionen durchzuführen.
2) Die Nachfrage eines Mitspielers nach der Anzahl der Geldkarten auf
    der Hand muss wahrheitsgemäß beantwortet werden.

Erläuterung zur "Abwicklung der Geschäfte":
Die Nutzungsgebühren sind offen zu zahlen, d.h. alle Spieler erfahren, mit welchem Wert bezahlt wurde.

Änderung zur "Handhabung des Bewegungsplättchens (Pferd)":
1) Will ein Spieler sein Pferd nutzen, wirft er nicht die zur Bewegung 
    genutzte Geldkarte ab, sondern legt sie vor sich aus und legt das 
    Bewegungsplättchen auf die Karte. 
2) Wurde das Bewegungsplättchen genutzt, kann es also im 
    gleichen Zug beim Besuch des Fechtmeisters nicht mehr 
    abgegeben werden.
3) Die Geldkarten für die reguläre Bewegung und für die mit dem Pferd 
    werden nebeneinander gelegt.
4) Achtung: Die Karte für die reguläre Bewegung und die Bewegung 
    zu Pferd müssen unterschiedliche Werte haben! (Der Wunsch könnte 
    entstehen, wenn ein Spieler mit einer Bewegung zu Pferd auf eine 
    Taverne zieht und dort Karten nachzieht, die den gerade verwendeten
    Wert haben.)

Ergänzung zur "Durchführung der Duelle":
Gehen während eines Duells die Geldkarten aus oder ist der Stapel von vorneherein leer, wird wie folgt verfahren: 
1) Der an dem Kampf unbeteiligte Spieler mit den meisten
    Geldkarten mischt seine Karten und deckt auf, bis der Kampf 
    entschieden ist. Anschließend nimmt er die Karten wieder auf 
    die Hand. [Sollten beide unbeteiligte Spieler gleich viele Karten 
    haben, so deckt der auf, der im Uhrzeigersinn vom Angreifer aus 
    gesehen am nächsten sitzt.]
2) Es ist darauf zu achten, dass bis auf die Standardbewegungs- 
    karte und die Bewegungskarte für das Pferd alle Karten auf den 
    Ablagestapel gelegt werden. [Sollte der Geldkartenstapel und 
    der Ablagestapel zu Beginn des Aktion leer sein, so liegt nach 
    zwei bzw. drei Aktionen eine Karte im Ablagestapel, die man 
    selbst abgelegt hat. Dieses kann gezielt ausgenutzt werden,
    um den Ausgang einer Fechtrunde zu beeinflussen.]


Stone Age
Bis auf folgende Änderungen/Erläuterungen gelten die Originalregeln von
Hans im Glück / Schmidt

Erläuterung zur „Startaufstellung“:
Achtung: Jeder Spieler startet mit 12 Nahrung. [Es gelten die dem Spiel beiliegenden Originalregeln, nicht die auf der Homepage vorab zur Verfügung gestellte Vorabversion, die noch 15 Nahrung als Startkapital nennt!]

Erläuterung zum „Werkzeugmacher“:
Ein Spieler kann maximal über 12 Werkzeuge verfügen
 

Erläuterung zur „Hütte“:
Auch wenn es damals noch keine Geburtenregelung gab, es ist erlaubt, auf die zusätzliche Person zu verzichten. [siehe neue Regelfassung auf der Hans-im-Glück-Homepage.]

Erläuterung zur „Ernährungsphase“:
Sollte es vorkommen, dass ein Spieler, der weniger als zehn Punkte hat, seine Personen nicht ernähren kann (oder will), so muss er trotzdem die vollen zehn Strafpunkte zurückgehen, negative Punkte sind also zulässig.

Erläuterung zur „Neuen Runde“:
Beim Nachlegen der Zivilisationskarten ist es auf Wunsch eines Spielers zum Ende hin gestattet diese nachzuzählen. Die Anzahl ist anschließend allen Spielern bekannt zu geben.

Erläuterung zur „Schlusswertung Zivilisationskarten mit grünem Hintergrund“: 
Die Punkte ergeben sich als Quadrat der Anzahl der unterschiedlichen Karten plus dem Quadrat der Anzahl der restlichen Karten (Doppelte).

Jo Weigand
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