Grundsätzliches
Die Startreihenfolge richtet sich immer
nach dem Turnierplan und nicht nach den in den Spielregeln beschriebenen
Auslosungsverfahren. Das Amt des Bankhalters, Schriftführers etc.
übernimmt immer der Startspieler. Er hat dabei alle Aktionen deutlich
sichtbar und für alle Mitspieler nachvollziehbar auszuführen.
Jeder Spieler hat das Recht, die Anzahl
des vorhandenen Spielmaterials zu zählen und die Vollständigkeit
durch erneutes Zählen nach dem Spiel zu kontrollieren.
Bei Spielen mit Würfeln einigt sich
jeder Tisch vor Spielbeginn, wie mit gekippten, heruntergefallenen oder
übereinanderliegenden Würfeln umzugehen ist. Sollte dieses nicht
geklärt sein, so wird mit allen am letzten Wurf beteiligten Würfeln
nochmals gewürfelt.
Nach jedem Mischen von Spielmaterial wie
Karten oder Plättchen ist durch einen zweiten Spieler abzuheben.
Die Veranstalter behalten sich vor, eventuell
Original-Material durch andere Materialien zu ersetzen (statt Chips z.
B. Spielgeld oder Punktnotation auf separatem Papier). Genaueres hierzu
wird erst unmittelbar vor jedem Spiel bekannt gegeben.
Die Punktwertung pro Tisch ist 5-3-2-1.
Bei geteilten Plätzen werden die Punkte für die belegten Plätze
gleichmäßig auf die Gleichrangigen verteilt (z. B. 2,5 Punkte
bei geteiltem 2. und 3. Platz). Die punktstärkste Mannschaft gewinnt
das Turnier.
Bei Punktegleichstand entscheiden die wenigsten
ersten Plätze, herrscht auch dann noch Gleichstand, entscheiden die
wenigsten vierten Plätze (dadurch wird die "geschlossenere" Mannschaftsleistung
hervorgehoben). Sollte nun noch Gleichstand herrschen, entscheiden die
meisten zweiten Plätze. Als letztes Entscheidungskriterium wird dann
noch der beste Einzelspieler herangezogen.
Für den Turnierort "Brettspielwelt"
gelten die Regelungen dort. Wir haben uns jedoch bemüht, die Unterschiede
so gering wie möglich zu halten.
Die Spiele werden in der Reihenfolge der
nachfolgenden Regelergänzungen gespielt.
Zeitlicher Rahmen
Grundsätzlich ist davon auszugehen,
dass jedes Spiel ohne Zeitlimit zu Ende gespielt wird. Erfahrungsgemäß
wird ein Turnier inklusive Pause 6 bis 7 Stunden, in Ausnahmefällen
auch schon mal 8 Stunden, dauern.
Den Veranstaltern ist es freigestellt -
auch während einer Partie - Zeitbeschränkungen pro Zug (z. B.
mit Hilfe einer Sanduhr) einzuführen. Diese Regelung sollte sehr behutsam
eingesetzt werden, z. B. wenn eine überlange Turnierdauer absehbar
ist.
Auf die mögliche Einführung einer
Zeitbeschränkung, sollte der regionale Veranstalter bereits vor Spielbeginn
hinweisen.
Sollte sich herausstellen, dass ein Spiel
bei maximal 25 Prozent (1 - 4 Tische) der Tische extrem viel länger
dauert als beim Rest der Tische, kann der Veranstalter ankündigen,
das Spiel nach einer gewissen Anzahl von Zügen bzw. nach Ablauf einer
gewissen Zeit abzubrechen. |