Die Spiele der RegVor 2001
Die Händler
von Queen Games
Rheinländer
von Parker (Hasbro)
Fernhandelskaufleute im mittelalterlichen Europa. Ob in Brügge oder Genua, ob in Wien oder Genf, an jedem wichtigen Handelsplatz haben sie eine Niederlassung. Dabei müssen die Kaufleute darauf bedacht sein, ihre Waren so günstig wie möglich einzukaufen und sie so schnell es geht in die Städte zu bringen, in denen sie am dringendsten benötigt werden - denn selbstverständlich läßt sich gerade dort der beste Preis für die Ware erzielen. 

In diesem Spiel des erfolgreichen Autorenduos Wolfgang Kramer und Richard Ulrich übernehmen die Spieler die Rolle eines solchen Händlers. Dies ist jedoch nicht so einfach wie es scheint, denn zunächst müssen Wagenzüge zusammengestellt werden und der knappe Laderaum muß verteilt werden. Erst dann können die Händler ihre Ware zu ihrem Bestimmungsort bringen und gewinnbringend verkaufen. 

Doch die Spieler begnügen sich nicht mit dem Handel allein, sie versuchen die Karriereleiter hinaufzusteigen und Gildenmeister oder gar Ratsherr zu werden. Aber nur die erfolgreichsten Händler können die nötigen Spenden aufbringen, um sich auf Dauer oben halten zu können.

Wer wird der Herrscher über den Rhein? 

Der Rhein im Mittelalter: Das Herz Europas ist geteilt. Die mächtigen Herzöge am Ufer des gewaltigen Flusses kämpfen um Besitz und Einfluß. In ihren Burgen scharen sie ihre tapferen Ritter um sich und schmieden Pläne für den Kampf um die Macht am Rhein. Harte Gefechte finden statt, die nicht selten das Eingreifen einflußreicher Bischöfe erfordern. Doch bis zur Herrschaft über den Rhein ist es ein weiter Weg. Unzählige Hindernisse müssen überwunden werden, um die Städte und Burgen der gegnerischen Herzöge zu erobern. Und hinter jeder Windung des dunklen, geheimnisvollen Flusses warten neue Herausforderungen ... 
Das anspruchsvolle Strategiespiel aus der Feder des mehrfach preisgekrönten Spieleautors Dr. Reiner W. Knizia bietet eine Fülle von taktischen Möglichkeiten. Die Spieler schlüpfen in die Haut mächtiger Herzöge, tapferer Ritter und einflußreicher Bischöfe und müssen ihr strategisches Geschick und ihren Wagemut immer wieder aufs Neue beweisen. Herrscher über den Rhein wird schließlich derjenige, der die Unabhängigkeit seiner Herzogtümer verteidigt und die machtvollsten Burgen und die reichsten Städte besitzt. Mit dieser spannenden und ausgefeilten Spielidee und der hochwertigen Ausstattung ist Rheinländer ein Muß für jeden Strategiespiel-Fan. 

   
Giganten
von Kosmos
Torres
von F.X. (Ravensburger)
"Giganten" entführt uns in die Zeit des großen Ölrausches. Vor den drei bis vier Spielern tut sich ein weites Spiel-Feld auf; genauer gesagt: ein Ölfeld. Dieses Ölfeld wird sich im Laufe des Spiels mit einer Fülle attraktiver Spielmaterialen füllen. Da sind die kleinen LKW’s, mit denen die Spieler auf Ölsuche gehen; da sind trickreich konstruierte Öltürme, die von unten her höher oder niedriger gemacht werden können, je nach Größe der Ölquelle und dem Grad ihrer Ausbeutung; da sind kleine Lokomotiven, die am Rande des Spielfeldes die Transportlogistik für das geförderte Öl sicherstellen, und da sind kleine Ölfässer, mit deren Hilfe der ständig wechselnde Ölkurs an den Börsentafeln angezeigt wird.

Aber neben der logistischen Herausforderung, die dieses Spiel bietet, ist es vor allem ein Versteigerungsspiel und richtige Spannung entsteht wenn es nicht mehr nur um das bloße Verkaufen seines Öls geht, sondern wenn man sein Lager überfüllt hat und nun das Öl verkaufen muß, damit es nicht versickert.

Aber hat man zu diesem Zeitpunkt genug Verkauflizenzen?

 

Ein verheerender Wirbelsturm hat Kastalien verwüstet und die einst mächtigen Burgen bis auf die Grundmauern hinweggerafft. Der alte König will die Regentschaft an die nächste Generation weitergeben. Deshalb schickt der müde gewordene Monarch seine Söhne in einen Wettkampf um die Macht im Staat.
Wer es vermag, im Laufe von drei Jahren die höchsten und größten Burgen aufzubauen, soll das Zepter übernehmen.

Bei "Torres", dem neuen Strategiespiel von FX, kommt es nicht nur darauf an, mit den sechs Rittern, die jedem Spieler in der Rolle eines Königssohns zur Seite stehen, mutig vorzupreschen. Wer beim Burgenbau vorne liegen möchte, muß sich auch als Taktiker beweisen: Pluspunkte in der Gunst des alten Regenten sammeln etwa diejenigen, die dem König in dessen Burg Gesellschaft leisten.
Außerdem hat sich der Herrscher Fairneß als oberstes Wettbewerbsgebot ausbedungen: Kein Ritter darf einem anderen seinen Platz auf den 64 Feldern des Spielplans streitig machen. Als würdevoller Nachfolger kann schließlich nach drei Spielrunden derjenige auf den Thron steigen, der auf der Wertungsliste ganz vorne liegt.

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DM 2001
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Jean-Vogel-Str. 17
44625 Herne
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