| Fernhandelskaufleute
im mittelalterlichen Europa. Ob in Brügge oder Genua, ob in Wien oder
Genf, an jedem wichtigen Handelsplatz haben sie eine Niederlassung. Dabei
müssen die Kaufleute darauf bedacht sein, ihre Waren so günstig
wie möglich einzukaufen und sie so schnell es geht in die Städte
zu bringen, in denen sie am dringendsten benötigt werden - denn selbstverständlich
läßt sich gerade dort der beste Preis für die Ware erzielen.
In diesem Spiel des erfolgreichen Autorenduos
Wolfgang Kramer und Richard Ulrich übernehmen die Spieler die Rolle
eines solchen Händlers. Dies ist jedoch nicht so einfach wie es scheint,
denn zunächst müssen Wagenzüge zusammengestellt werden und
der knappe Laderaum muß verteilt werden. Erst dann können die
Händler ihre Ware zu ihrem Bestimmungsort bringen und gewinnbringend
verkaufen.
Doch die Spieler begnügen sich nicht
mit dem Handel allein, sie versuchen die Karriereleiter hinaufzusteigen
und Gildenmeister oder gar Ratsherr zu werden. Aber nur die erfolgreichsten
Händler können die nötigen Spenden aufbringen, um sich auf
Dauer oben halten zu können. |
Wer wird der Herrscher über den Rhein?
Der Rhein im Mittelalter: Das Herz Europas
ist geteilt. Die mächtigen Herzöge am Ufer des gewaltigen Flusses
kämpfen um Besitz und Einfluß. In ihren Burgen scharen sie ihre
tapferen Ritter um sich und schmieden Pläne für den Kampf um
die Macht am Rhein. Harte Gefechte finden statt, die nicht selten das Eingreifen
einflußreicher Bischöfe erfordern. Doch bis zur Herrschaft über
den Rhein ist es ein weiter Weg. Unzählige Hindernisse müssen
überwunden werden, um die Städte und Burgen der gegnerischen
Herzöge zu erobern. Und hinter jeder Windung des dunklen, geheimnisvollen
Flusses warten neue Herausforderungen ...
Das anspruchsvolle Strategiespiel aus
der Feder des mehrfach preisgekrönten Spieleautors Dr. Reiner W. Knizia
bietet eine Fülle von taktischen Möglichkeiten. Die Spieler schlüpfen
in die Haut mächtiger Herzöge, tapferer Ritter und einflußreicher
Bischöfe und müssen ihr strategisches Geschick und ihren Wagemut
immer wieder aufs Neue beweisen. Herrscher über den Rhein wird schließlich
derjenige, der die Unabhängigkeit seiner Herzogtümer verteidigt
und die machtvollsten Burgen und die reichsten Städte besitzt. Mit
dieser spannenden und ausgefeilten Spielidee und der hochwertigen Ausstattung
ist Rheinländer ein Muß für jeden Strategiespiel-Fan. |
| "Giganten" entführt uns in die Zeit
des großen Ölrausches. Vor den drei bis vier Spielern tut sich
ein weites Spiel-Feld auf; genauer gesagt: ein Ölfeld. Dieses Ölfeld
wird sich im Laufe des Spiels mit einer Fülle attraktiver Spielmaterialen
füllen. Da sind die kleinen LKW’s, mit denen die Spieler auf Ölsuche
gehen; da sind trickreich konstruierte Öltürme, die von unten
her höher oder niedriger gemacht werden können, je nach Größe
der Ölquelle und dem Grad ihrer Ausbeutung; da sind kleine Lokomotiven,
die am Rande des Spielfeldes die Transportlogistik für das geförderte
Öl sicherstellen, und da sind kleine Ölfässer, mit deren
Hilfe der ständig wechselnde Ölkurs an den Börsentafeln
angezeigt wird.
Aber neben der logistischen Herausforderung,
die dieses Spiel bietet, ist es vor allem ein Versteigerungsspiel und richtige
Spannung entsteht wenn es nicht mehr nur um das bloße Verkaufen seines
Öls geht, sondern wenn man sein Lager überfüllt hat und
nun das Öl verkaufen muß, damit es nicht versickert.
Aber hat man zu diesem Zeitpunkt genug
Verkauflizenzen?
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Ein verheerender Wirbelsturm
hat Kastalien verwüstet und die einst mächtigen Burgen bis auf
die Grundmauern hinweggerafft. Der alte König will die Regentschaft
an die nächste Generation weitergeben. Deshalb schickt der müde
gewordene Monarch seine Söhne in einen Wettkampf um die Macht im Staat.
Wer es vermag, im Laufe von drei Jahren
die höchsten und größten Burgen aufzubauen, soll das Zepter
übernehmen.
Bei "Torres", dem neuen Strategiespiel
von FX, kommt es nicht nur darauf an, mit den sechs Rittern, die jedem
Spieler in der Rolle eines Königssohns zur Seite stehen, mutig vorzupreschen.
Wer beim Burgenbau vorne liegen möchte, muß sich auch als Taktiker
beweisen: Pluspunkte in der Gunst des alten Regenten sammeln etwa diejenigen,
die dem König in dessen Burg Gesellschaft leisten.
Außerdem hat sich der Herrscher
Fairneß als oberstes Wettbewerbsgebot ausbedungen: Kein Ritter darf
einem anderen seinen Platz auf den 64 Feldern des Spielplans streitig machen.
Als würdevoller Nachfolger kann schließlich nach drei Spielrunden
derjenige auf den Thron steigen, der auf der Wertungsliste ganz vorne liegt. |