Grundsätzliches
Die Startreihenfolge richtet sich immer
nach dem Turnierplan und nicht nach den in den Spielregeln beschriebenen
Auslosungsverfahren. Das Amt des Bankhalters, Schriftführers etc.
übernimmt immer der Startspieler.
Jeder Spieler hat das Recht, die Anzahl
des vorhandenen Spielmaterials zu zählen und die Vollständigkeit
durch erneutes Zählen nach dem Spiel zu kontrollieren.
Die Veranstalter behalten sich vor, eventuell
Original-Material durch andere Materialien zu ersetzen (statt Chips z.B.
Spielgeld oder Punktnotation auf separatem Papier). Genaueres hierzu wird
erst unmittelbar vor jedem Spiel bekanntgegeben.
Die Punktwertung pro Tisch ist 5-3-2-1.
Bei geteilten Plätzen werden die Punkte für die belegten Plätze
gleichmäßig auf die Gleichrangigen verteilt (z. B. 2,5 Punkte
bei geteiltem 2. und 3. Platz). Die punktstärkste Mannschaft gewinnt
das Turnier.
Neue Regelung bei Punktgleichstand: Bei
Punktgleichstand entscheiden die wenigsten ersten Plätze, herrscht
auch dann noch Gleichstand entscheiden die wenigsten vierten Plätze.
(Dadurch wird die "geschlossenere" Mannschaftsleistung hervorgehoben.)
Die aktuelle Fassung der Regelergänzung
ist im Internet verfügbar unter der Adresse: http://www.spielezentrum.de
Die Spiele werden in der Reihenfolge der
nachstehenden Regelergänzungen gespielt. |
Löwenherz
Bis auf folgende Änderungen gelten
die Original Goldsieber-Regeln in der Einsteigerversion, also mit vorgegebenem
Aufbau und ohne den Aktionskarten mit Buchstaben A.
Vor Beginn wird eine Farbreihenfolge ausgelost,
die an allen Tischen gilt, also z.B. Startspieler (rot) - 2. Spieler (grau)
- usw.;
Erläuterung zum "Spielablauf":
In der Phase "Aktionskarte aufdecken"
darf jeder Spieler höchstens eine Politikkarte aufdecken.
In der Phase "Verhandlung" ist es nicht
erlaubt mehr anzubieten, als man hat. Sollte man diese Regel missachten
und dabei ertappt werden, verliert man sofort 10 Machtpunkte. (evtl. entstehende
negative Punkte werden notiert!). Die Verhandlungsphase ist zu wiederholen.
Erläuterungen zu den "Aktionskarten":
Erläuterung/Änderung zu "Du
erhältst Dukaten":
Bei jeder Geldaufnahme ist ein "Wechseln"
nicht vorgesehen, solange mit den vorhandenen Stückelungen ausgezahlt
werden kann. Außerdem gilt: Bei einer Geldaufnahme darf maximal eine
1er Geldkarte aufgenommen werden. (Nur wenn sonst nicht ausgezahlt werden
könnte, darf herausgegeben werden.)
Erläuterung zu "keine Grenzen mehr
setzen, wenn man bereits über 3 Gebiete verfügt":
Es darf noch um die Aktion "Grenzen setzen"
geboten werden! Erwirbt aber der Spieler, der bereits drei Gebiete hat,
die Aktion, so darf er keine Grenzen setzen.
Erläuterung zu "Gebietserweiterung
- Wertung neutraler Zonen":
Entstehen durch Gebietserweiterung zwei
neutrale Zonen, so gilt für den Verlust gemäß Tabelle "Gebietsgründung"
die Summe der neutralen Felder, nicht jedes neutrale Gebiet einzeln. Beispiel:
Es entstehen 2 einfeldrige neutrale Zonen, so ist der Verlust "nur" 3 Machtpunkte
nicht 2*3=6 Machtpunkte, natürlich zusätzlich zu den Punkten
für den eigentlichen Gebietsverlust an den Gegner und für Städte.
Erläuterungen zu den "Politikkarten":
Politikkarten sind nicht handelbar! Allerdings kann mit einem Dukatenschatz
bezahlt werden, wobei aber Überzahlungen nicht ausgeglichen werden.
(Es ist kein Wechseln erlaubt!)
Die Abwicklung von Politikkarten und von
Aktionen sind zwei aufeinanderfolgende Phasen und auch als zwei Zahlvorgänge
abzuwickeln! Restgeld aus einer Zahlung mit dem Dukatenschatz "Politikkarte"
ist also nicht auf die "Aktion" anrechenbar, es verfällt (z. B. bei
Abflösen Bündniszwang (Politikkarte) und nachfolgend Ritter in
Wald (Aktion)). Mit einer Dukatenkarte darf allerdings die gesamte Abwicklung
einer Politikkarte oder einer Aktionskarte bezahlt werden (z.B. Überläufer
aus einem Wald in einen anderen Wald zu setzen (nur Politikkarte) oder
zwei Ritter in den Wald zu setzen (nur Aktion)). |
Bohnanza
Bis auf folgende Änderungen/Ergänzungen
gelten die Original Amigo-Regeln, das heißt es wird (im Gegensatz
zur Deutschen Meisterschaft 1997) ganz normal mit verdeckten Handkarten
gespielt.
Erläuterung zur Aktion "Bohnenkarten
ausspielen":
Die Reihenfolge "Bohnenkarte ablegen -
das eben erweiterte Bohnenfeld abernten (verkaufen) - eine weitere Bohnenkarte
auf das gerade abgeerntete Bohnenfeld legen" ist zulässig!
Erläuterung zum "Handeln und Schenken":
Jede Art von "Handeln und Schenken" mit
den Handkarten und den beiden aufgedeckten Karten ist erlaubt, solange
die Aktion mit dem am Zug befindlichen Spieler stattfindet und alle erhandelten
Karten in den Handelsstapel kommen. Mit Karten des Handelsstapels darf
nicht mehr weiter gehandelt werden.
Wichtig: Gehandelte Handkarten dürfen
erst aus der Kartenhand gezogen werden, wenn ein Handel perfekt ist.
Als
Strafe für die "Übereifrigen" ist vorgesehen: Die zu früh
gezogene Karte ist abzulegen und der "gegenübersitzende" Spieler zieht
dem Spieler eine weitere Karte aus der Hand, die ebenfalls abgelegt wird.
(Sollte nur angewandt werden, wenn der Handel nicht zustandekommt und der
Verdacht besteht, daß die Karte nicht dorthin gesteckt wird, wo sie
herausgezogen wurde.)
Erläuterung zum "Bohnen anbauen":
Alle Bohnen des Handelsstapels müssen
jetzt angebaut werden, wobei die Karten in beliebiger Reihenfolge verwendet
werden können und auch zwischen dem Anbau von Karten dieses Stapels
immer wieder ein Bohnenfeld abgeerntet werden darf.
Erläuterung zum "Verkaufen von
Bohnen/Abernten": Hat ein Spieler nur freie oder mit einer Bohne bepflanzte
Bohnenfelder, so darf er diese abernten, auch dann, wenn er sie nicht sofort
wieder bepflanzen will. (Jederzeitiges Abernten gilt auch hier!)
Änderung zum "Kauf des 3. Bohnenfeldes":
Für die Bezahlung des 3. Bohnenfeldes
dürfen die Bohnentaler aus allen bereits erworbenen Talern ausgesucht
werden. Bevor sie dann auf dem Ablagestapel abgelegt werden, sind sie allen
Mitspielern zu zeigen, damit allen bekannt ist, welche Karten wieder ins
Spiel kommen. |
Showmanager
Es gelten die Original Queens-Regeln.
Druckfehlerberichtigung für die
Aufführungen der Tournee-Theater (Erstauflage):
Für Wolf 13 und 17 Punkte, für
Queenie 18 und 22, für King Lear 23 und 27 und für Ballett 28
und 32.
Druckfehlerberichtigung Künstlerkarte
"Ingrid van Stelen":
Gültig ist F6 und D3! Nur als Rolle
müßte "Nicole" (statt "Colette") aufgedruckt sein.
Erläuterung zum "Mischen bei aufgebrauchtem
Künstler-Stapel": Gemischt wird erst, wenn eine Karte aufgelegt
werden müßte und keine vorhanden ist. Das heißt gerade
abgeräumte Karten sind wieder mit dabei und ein Reststapel (kleiner
vier Karten) wird in jedem Fall ausgelegt.
Erläuterung zum “Ein Musikal inszenieren”:</U>
Künstler-Karten, die an der Inszenierung eines Musikals beteiligt
waren, kommen aus dem Spiel (=abgelegt). Sie werden nicht auf den
offenen Ablagestapel gelegt wie in der Aktion “Künstler der Agentur
austauschen”.(Die Regel der Erstauflage (=”Premiere”) ist an dieser Stelle
unmißverständlich formuliert!)
Strafregelung, falls ein Spieler irrtümlich
mehr
als zwei zusätzliche (bzw. für das letzte Musical mehr als einen
zusätzlichen) Künstler engagiert hat:
Der Spieler muß, wenn er wieder an der Reihe ist, zwangsweise das
Musical inszenieren, das die meisten Künstler erfordert. Er erhält
dafür allerdings nur die halbe Punktezahl (aufgerundet zugunsten des
Spielers). |
Die Siedler von Catan
Bis auf folgende Änderungen/Erläuterungen/Ergänzungen
gelten die Original KOSMOS-Regeln inklusive der Variante "Variabler Aufbau".
Änderungen/Erläuterungen zum
"Variablen Aufbau":
Es wird an allen Tischen mit identischem
Aufbau gespielt. Die Landmasse wird unmittelbar vor Spielbeginn ausgelost
und durch Ansage bekanntgegeben. Es wird gemäß Regel aufgebaut,
also 5 Teile Mittelreihe, 4 Teile Reihe rechts Mitte, usw.
Anschließend daran werden die Häfen
plaziert gemäß der Abbildung im Regelheft, beginnend ganz oben
rechts und dann im Uhrzeigersinn, in folgender Reihenfolge: Holz, 3:1,
Wolle, 3:1, Getreide, 3:1, Bausteine, Erz, 3:1.
Die Plazierung der Zahlenchips erfolgt
ebenfalls gemäß der Abbildung im Regelheft (also entgegen dem
Uhrzeigersinn), beginnend auf dem Eckfeld "Oben-Mitte".
Aufgestellt wird dann "eine Siedlung und
eine daran anschließende Straße" in der Reihenfolge Spieler
1 bis Spieler 4, danach " eine Stadt und eine Straße" in der Reihenfolge
Spieler 4 bis Spieler 1, wobei die Straße auch an die zuerst gebaute
Siedlung oder die schon liegende Straße angrenzen darf, und schließlich
"eine weitere Straße" in der Reihenfolge Spieler 1 bis Spieler 4,
wobei am Ende der Aufbauphase auch an die Stadt eine Straße angrenzen
muß.
Die Anfangsrohstoffe gibt es nur für
die Stadt, allerdings bekommt man für jedes angrenzende Feld nur eine
Rohstoffkarte. (Die Erträge während des Spieles sind normal,
also zwei pro Stadt.)
Erläuterung zum Zugablauf:
Der eigene Spielzug beginnt mit dem Würfeln.
Das Spielen von Karten vor dem Würfeln ist nicht gestattet.
Erläuterung (Änderung gegenüber
DM95) zu "Straßenbau":
Das Bauen einer Siedlung auf eine Straße,
an die man angeschlossen hat, ist zulässig. Die gegnerische Straße
wird damit für die Auswertung "längste Handelsstraße" unterbrochen.
Das Bauen einer Straße jenseits einer gegnerischen Siedlung oder
Stadt ist dagegen nicht zulässig. (Man schließt dabei, anders
als beim obigem Fall "Hausbau", nicht an "eigene Besitztümer" an.)
Ergänzung zur Wertung:
Sobald ein Spieler 10 Punkte erreicht
hat, endet das Spiel. Die Reihenfolge der anderen Spieler richtet sich
nach deren Siegpunkten inklusive der noch in der Hand befindlichen Siegpunktkarten. |
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